Eine Stadt mit tausend Gesichtern
Die klassische Tour
Die klassische Tour folgt einem Weg, auf dem sich auf drei unterschiedlichen Etappen die Symbole der Geschichte Paduas offenbaren.
Die “Museumsstadt”.
Um die römische Arena (1. Jhdt. n. Chr.) und die angrenzende Piazza Eremitani konzentriert sich die Museumsstadt.
Die Sehenswürdigkeit schlechthin ist die Scrovegni-Kapelle, in der der Freskenzyklus erhalten ist, der Anfang des 14. Jahrhunderts von Giotto geschaffen wurde und als eines der größten Kunstwerke überhaupt gilt. In den nahen Musei Civici Eremitani (Eremitenmuseum) kann der Besucher die Geschichte Paduas in großen archäologischen Räumen, der umfangreichen Pinakothek und den Kreuzgängen entdecken, die früher zum Kloster der Einsiedlermönchegehörten.
Der mittelalterliche Kern.
Die Altstadt von Padua wird vom Palazzo della Ragione, der 1218 als Sitz der städtischen Gerichte und Handelsgeschäfte errichtet wurde, und von der Piazza delle Erbe, dei Frutti e dei Signori beherrscht, auf der jeden Tag von Montag bis Samstag seit achthundert Jahren der malerische Markt abgehalten wird. Das obere Stockwerk des Palazzo, auch “Il Salone” genannt, ist eine der größten, mit Fresken versehenen Hängehallen der Welt. Von der Piazza dei Signori, wo man den Uhrturm, die schneeweiße Fassade des Palazzo del Capitanio (Kapitänshaus) und den luftigen Bogengang der Loggia del Consiglio (Ratsloggia) bewundern kann, geht es weiter zur Kathedrale S. Maria Assunta, oder auch einfach Dom, in dessen anschließendem Baptisterium ein wunderbarer Freskenzyklus von Giusto de’ Menabuoi erhalten ist. Im angrenzenden Diözesenmuseum, das in den Räumen des Bischofspalastes eingerichtet wurde, sind kostbare Goldschmiedearbeiten, Gemälde, Skulpturen und Inkunabeln zu sehen.
Durch die charakteristischen Straßen des alten Gettos kommt man zurück zum Palazzo del Podestà (Stadtvogtei) aus dem 16. Jahrhundert, dem heutigen Rathaus, erbaut vom Architekten Andrea Moroni, der auch das historische Hauptgebäude der Universität, “Palazzo Bo” genannt, vollendet hat. Eine Abrundung dieses Ausschnitts an Sehenswürdigkeiten bildet das neoklassizistische Caffè Pedrocchi, eines der berühmtesten historischen Lokale Italiens, das der Unternehmer und Cafetier Antonio Pedrocchi 1831 bauen wollte und vom berühmten venezianischen Architekten Giuseppe Jappelli entworfen wurde.
Die “Antoniusstadt” und Prato della Valle.
Der dritte Kern der Sehenswürdigkeiten von Padua dreht sich um die Basilika des hl. Antonius, genannt Il Santo (Der Heilige). Neben der großen Wallfahrtskirche, einem echten Schrein der Kunst und Verehrung, können das Oratorium S. Giorgio, die “Scuola del Santo” (Schule des Heiligen) mit Fresken von Tizian, das Antoniusmuseum, und etwas weiter entfernt der Komplex der Loggia und Odeo Cornaro aus dem 16. Jahrhundert bewundert werden.
Nur wenige Schritte von der Piazza del Santo entfernt, ist der berühmte Botanische Garten der Universität Paduas, der seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Am Ende der Strasse öffnet sich der riesige elliptische Platz Prato della Valle, umgeben vom Wasserlauf des Alicorno und mit Statuen von mit der Geschichte von Padua verbundenen Persönlichkeiten verziert. An der Nordseite steht Palazzo Angeli, das Museum des Vorkinos und der Magischen Laterne. Gegenüber steht die antike Basilika der hl. Justina, in der die sterblichen Überreste der Märtyrerin aufbewahrt werden und wo auf der majestätischen Altartafel von Paolo Veronese der Evangelist Lukas und viele andere Heiligenfiguren dargestellt sind.
PADUA-Die klassische Tour
1. Scrovegni Kapelle (Giotto)
2. Musei Civici Eremitani (Eremitani Stadtmuseum)
3. Chiesa degli Eremitani (Eremitenkirche)
4. Palazzo Zuckermann- Angewandte und Dekorative Kunst & Bottacin Museum
5. Palazzo Bo - Padua Universitaet
6. Caffè Pedrocchi
7/9. Piazza dei Frutti, Piazza delle Erbe, Palazzo della Ragione
10. Piazza dei Signori
12. Dom, Taufkapelle, Dioezesenmuseum
13. Palazzo Zabarella
14/16. Basilika des Hl. Antonius,Oratorio s. Giorgio,Scuola del Santo
17. Botanischer Garten
18. Prato della Valle
19. Basilika der Hl.Giustina
20. Museo del Precinema (Vorkino Museum)
Diese Mappe wurde auf www.tripline.net realisiert.

